Excel oder Rechnungs­software?

Viele Betriebe schreiben ihre ersten Rechnungen in Word oder Excel. Das geht lange gut, bis Nummern, Zahlungen und Mahnungen über den Kopf wachsen.

Excel ist besser als sein Ruf

Eine Tabelle oder eine Word-Vorlage kostet nichts, jeder kann sie bedienen, und sie ist schnell eingerichtet. Für ein paar Rechnungen im Monat ist sie oft die vernünftigste Lösung.

Woran man merkt, dass es kippt

Der Wechsel kommt selten durch eine Entscheidung, sondern durch einen Vorfall. Eine Rechnungsnummer ist doppelt vergeben. Ein Kunde zahlt seit Wochen nicht, und niemand hat es bemerkt. Oder die Steuerberatung fragt nach Belegen, die in drei Postfächern liegen.

Das gemeinsame Muster ist keine fehlende Sorgfalt. Eine Tabelle meldet sich nie von selbst.

Wo der Unterschied wirklich liegt

MerkmalExcel oder WordRechnungssoftware
Kostenkeineab 9 € im Monat, Bankabgleich und Mahnwesen ab 19 €
Rechnungsnummernvon Hand weitergezähltfortlaufend und einmalig
Pflichtangabenselbst prüfenFelder für jede Angabe, Steuerhinweise automatisch
E-Rechnungnicht möglichZUGFeRD und XRechnung nach EN 16931
ZahlungseingängeAbgleich mit dem KontoauszugBankabgleich mit Zuordnung zur Rechnung
Mahnungenselbst nachhaltentäglicher Mahnlauf legt sie an
Änderung nach dem Versandjederzeit möglich, auch aus Versehenfestgeschrieben, Korrektur nur per Storno
Mehrere BearbeiterVersionschaos oder gesperrte Dateigleichzeitig, mit Rollen und Rechten

Was der Umstieg kostet, und was das Abwarten

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Dem gegenüber steht die Zeit, die jede Rechnung von Hand kostet. Dazu kommt das Risiko einer doppelten Nummer oder einer vergessenen Mahnung. In Deutschland folgt ab 2027 schrittweise die Pflicht zur E-Rechnung, die eine Word-Datei nicht erfüllt.

Wenn Sie noch nicht wechseln wollen

Dann nehmen Sie wenigstens eine ordentliche Struktur mit. Unsere kostenlose Rechnungsvorlage enthält alle Pflichtangaben. Was eine offene Rechnung an Zinsen kostet, rechnet der Verzugszinsrechner aus.

Sechs Fragen an jedes Angebot

Der Einstiegspreis sagt wenig darüber, was eine Software im Alltag kostet. Diese Fragen helfen beim Vergleich.

Was ist im Preis enthalten?

Ist die E-Rechnung dabei oder ein Zusatzmodul? Rechnen Sie mit den Funktionen, die Sie wirklich brauchen.

Gibt es eine Einrichtungsgebühr?

Manche Angebote nennen einen niedrigen Monatspreis und berechnen die Einrichtung extra.

Wonach wird abgerechnet?

Pauschal, je Nutzer oder je Rechnung? Ein Preis je Rechnung wächst mit jedem Kunden.

Monatlich oder jährlich?

Eine Jahresvorauszahlung bindet Geld und Entscheidung. Prüfen Sie, ob Sie monatlich kündigen können.

Passt es zu Ihrer Steuerberatung?

Fragen Sie, wie Belege und Buchungsdaten zur Kanzlei kommen, zum Beispiel als DATEV-Export.

Gilt es für Ihr Land?

Steuersätze, Hinweise und Kennzahlen unterscheiden sich zwischen Deutschland und Österreich. Prüfen Sie, ob beides abgebildet ist.

Was DocuBill im Einzelnen kann, steht unter Produkt, die Preise finden Sie auf Preise. Wie der Umstieg mit Ihren Daten abläuft, zeigt Umstieg & Datenimport.

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FAQ

Häufige Fragen

Ab wie vielen Rechnungen lohnt sich eine Software?

Weniger die Zahl entscheidet als der Aufwand danach. Sobald Sie Zahlungen abgleichen und Mahnungen nachhalten, spart eine Software Zeit.

Ist eine Rechnung aus Word oder Excel zulässig?

Heute ja, wenn alle Pflichtangaben stimmen. In Deutschland verlangt die E-Rechnungspflicht zwischen Unternehmen ab 2027 schrittweise ein strukturiertes Format.

Was passiert mit unseren bisherigen Daten?

Kunden und Artikel importieren Sie aus Excel, CSV oder vCard. Alte Rechnungen laden Sie als PDF hoch, Ihr Nummernkreis läuft dahinter weiter.

Und wenn wir vorerst bei Word bleiben wollen?

Dann mit einer guten Vorlage. Unsere kostenlose Rechnungsvorlage enthält alle Pflichtangaben für Deutschland und Österreich.

Wie bereite ich meine Kundenliste vor?

Prüfen Sie Namen, Anschriften und Kundennummern auf Dubletten. Eine Spalte je Angabe erleichtert den Import.

Wie teste ich, ob die Software zu meinem Alltag passt?

Schreiben Sie in der Testphase einige echte Rechnungen nach. So sehen Sie, ob Abläufe und Ergebnis passen.